Hills with trees
Cutting weed
Ersatzteile + Kundenservice
5% Rabatt
ab dem 2. Produkt*
30 Tage kostenlose Rückgabe (für Premiumkunden)

MOTORSENSE KORREKT NUTZEN

Umfassender Ratgeber zur richtigen Verwendung von Motorsensen: Was vor und während des Einsatzes zu beachten ist, was vermieden werden sollte und wie man sich in unerwarteten Situationen richtig verhält.

Die Motorsense zählt zu den vielseitigsten Geräten für das Mähen von Gras, das Säubern von Gräben und Böschungen sowie das Entfernen von Unkraut an schwer zugänglichen Stellen, an denen ein Rasenmäher nicht eingesetzt werden kann. Dank ihrer Flexibilität eignet sie sich für unterschiedlichste Einsatzbedingungen – von feinem Gras bis hin zu Brombeersträuchern, Gestrüpp und dichter Vegetation.

Die richtige Verwendung der Motorsense bedeutet nicht nur, einen saubereren Schnitt zu erzielen. Sie trägt auch dazu bei, Motor, Getriebe, Kegelradgetriebe und Schneidkopf langfristig zu schonen, Vibrationen und Überhitzung zu reduzieren sowie Ausfälle zu begrenzen.
In diesem Leitfaden vergleichen wir, was Sie in den gängigsten Situationen tun und was Sie vermeiden sollten, um die Leistung und Lebensdauer der Maschine zu maximieren.

Wie nutzt man diesen Ratgeber?

Da viele Probleme auf Bedienungsfehler zurückzuführen sind, ist es sinnvoll zu klären, welche Rolle dieser Ratgeber spielt und wie man ihn richtig nutzt. Hier finden Sie praktische und allgemeine Tipps für den richtigen Umgang mit der Motorsense, die einfach erklärt werden, um schnell eine gute Wissensgrundlage aufzubauen, insbesondere wenn Sie noch Anfänger sind.

Der vorliegende Leitfaden ersetzt jedoch nicht die Bedienungsanleitung des Herstellers. Die Bedienungsanleitung ist sehr viel technischer und umfassender, da sie die spezifischen Eigenschaften der Maschine, die Bedienelemente, die korrekten Vorgehensweisen und vor allem alle Sicherheitsvorschriften enthält , die während des Gebrauchs gelesen, verstanden und angewendet werden müssen. Betrachten Sie diesen Ratgeber daher als Ergänzung zur Bedienungsanleitung: Er enthält zusätzliche Tipps und allgemeine Hinweise, aber die Hauptreferenz bleibt immer die Produktdokumentation.
Nachdem nun die Zweckbestimmung dieses Leitfadens klar ist, kommen wir zum praktischen Teil: Schauen wir uns an, was man tun und was man vermeiden sollte, um den Freischneider richtig einzusetzen, sauberere Schnitte zu erzielen und Kraftaufwand, Verschleiß und unerwartete Zwischenfälle zu reduzieren!

1. Vorbereitung vor dem Start

Bevor Sie mit der Arbeit mit dem Freischneider beginnen, sollten Sie eine kurze allgemeine Überprüfung des Geräts vornehmen: Vergewissern Sie sich, dass alle Schrauben fest angezogen sind, die Griffe fest sitzen und die Schutzvorrichtungen korrekt angebracht sind.

1.1 Überprüfung des Schneidsystems

Der Faden oder die Scheibe stellen den direkten Kontaktpunkt zwischen Freischneider und Vegetation dar. Sie sind daher die am stärksten beanspruchten Elemente beim Mähen und haben den größten Einfluss auf Schnittqualität, Vibrationen und die Belastung des Antriebsstrangs.Sind sie nicht in einwandfreiem Zustand, arbeitet der gesamte Rest der Maschine schlechter, was zu erhöhtem Verschleiß und geringerer Leistung führt.

  • Vorgehensweise: Überprüfen Sie, ob der Fadenkopf oder die Scheibe korrekt montiert und fest angezogen sind, und vergewissern Sie sich, dass Länge und Durchmesser des Fadens für das jeweilige Modell geeignet sind. Achten Sie auch auf den einwandfreien Zustand der Schutzhaube und des Fadenschneiders, der während der Arbeit automatisch für die richtige Fadenlänge sorgt.
  • Vermeiden Sie Folgendes: Beginnen Sie nicht mit einem übermäßig abgenutzten oder zu kurzen Faden oder mit einer verbogenen oder abgesplitterten Scheibe.
    Unter diesen Bedingungen wird der Schnitt unregelmäßig, man neigt dazu, die Motordrehzahl zu erhöhen, um die schlechte Leistung auszugleichen, und es entstehen Vibrationen, die mit der Zeit Lager und Getriebe beschädigen können.

Tipp: Verwenden Sie immer Draht mit dem im Herstellerhandbuch angegebenen Durchmesser. Ein zu dicker Faden belastet den Motor und verringert die Leistung, ein zu dünner Faden nutzt sich schnell ab und erfordert ständiges Nachschieben.

1.2 Überprüfung und Schmierung des Kegelradgetriebes

Das Kegelradgetriebe ist eines der wichtigsten Teile des Freischneiders, da es die Kraft vom Motor auf den Schneidkopf überträgt. Eine ordnungsgemäße Schmierung verringert Reibung, Überhitzung und Verschleiß und sorgt so für einen reibungsloseren Betrieb und eine längere Lebensdauer des Getriebes.

  • Vorgehensweise: Überprüfen Sie den Fettstand im Kegelradgetriebe und schmieren Sie es gegebenenfalls mit dem dafür vorgesehenen Schmiernippel gemäß den Anweisungen im Herstellerhandbuch. Verwenden Sie spezielles Getriebefett und füllen Sie es regelmäßig nach, insbesondere bei häufigem oder längerem Einsatz.
  • Vermeiden Sie Folgendes: Betreiben Sie die Maschine nicht mit unzureichend geschmiertem oder völlig trockenem Kegelradgetriebe. Unter diesen Bedingungen steigen Reibung und Temperaturen schnell an, was zu Verschleiß der Zahnräder und zur Gefahr einer Beschädigung des Getriebes führt.

1.3 Richtige Zubereitung des Kraftstoffgemischs

Die richtige Zubereitung des Kraftstoffgemischs ist für den einwandfreien Betrieb des Zweitaktmotors des Freischneiders von entscheidender Bedeutung. Ein gut dosiertes Gemisch aus hochwertigem Kraftstoff gewährleistet eine ausreichende Schmierung der inneren Teile, sorgt für einen gleichmäßigen Motorlauf und ermöglicht eine konstante Leistung.

Wird dieser Aspekt vernachlässigt, kann dies zu Startschwierigkeiten, plötzlichen Leistungseinbrüchen und im Laufe der Zeit zu schwerwiegenderen Problemen am Vergaser oder an elektrischen Bauteilen führen.

  • Vorgehensweise: Verwenden Sie frisches Gemisch, das in den vom Hersteller angegebenen richtigen Mischungsverhältnissen zubereitet wurde, und bewahren Sie es in sauberen, geeigneten Kanistern auf. Überprüfen Sie vor Arbeitsbeginn den Füllstand im Tank und vermeiden Sie, dass Ihnen während des Mähens der Kraftstoff ausgeht.
  • Vermeiden Sie Folgendes: Verwenden Sie kein altes oder schon länger hergestelltes Kraftstoffgemisch. Veralteter Kraftstoff verliert einen Teil seiner Eigenschaften, kann Startschwierigkeiten, einen unregelmäßigen Lauf und Ablagerungen im Vergaser verursachen. Ein verdorbenes Kraftstoffgemisch beeinträchtigt zudem die ordnungsgemäße Schmierung des Motors und kann in schweren Fällen zum Festfressen führen.

Tipp: Bereiten Sie nur die Menge an Kraftstoffgemisch zu, die Sie für einen begrenzten Zeitraum benötigen, und bewahren Sie diese nicht über längere Zeit auf. Ein sorgfältiger Umgang mit dem Kraftstoff ist eine der einfachsten Maßnahmen, um die Zuverlässigkeit, konstante Leistung und längere Lebensdauer Ihres Freischneiders zu gewährleisten..

1.3.1 Wie lange ist das Gemisch haltbar und wie sollte es gelagert werden?

Das Gemisch für Zweitaktmotoren neigt dazu, mit der Zeit an Qualität zu verlieren und einen Teil seiner Schmier- und Verbrennungseigenschaften einzubüßen. Bei Kraftstoffen mit Ethanol kann Feuchtigkeit zudem die Trennung von Benzin und Öl begünstigen, wodurch das Gemisch weniger homogen und weniger wirksam wird.

Aus diesem Grund ist es ratsam, nur die für den kurzfristigen Gebrauch erforderliche Menge anzusetzen und diese innerhalb von etwa 30 Tagen aufzubrauchen.
Das Gemisch sollte in einem geeigneten, gut verschlossenen Kanister an einem kühlen, trockenen Ort und fern von Wärmequellen aufbewahrt werden, um die Startzuverlässigkeit und den gleichmäßigen Betrieb langfristig zu gewährleisten.

Wenn die Maschine nach einer längeren Standzeit Startschwierigkeiten hat, sollte immer zuerst die Qualität des Kraftstoffgemischs überprüft werden.

1.4 Einstellung des Tragegurts

Eine korrekte Einstellung des Tragegurts ermöglicht eine gleichmäßige Gewichtsverteilung und hält den Schneidkopf mühelos in der richtigen Höhe, was die Schnittqualität und die Stabilität während der Arbeit verbessert.

  • Vorgehensweise: Stellen Sie den Gurt so ein, dass die Maschine im Gleichgewicht ist und der Schneidkopf in der richtigen Höhe über dem Boden bleibt, ohne dass Sie das Gewicht mit den Armen abstützen müssen. Die Maschine muss sich auf den Gurt „stützen“ können, um flüssige und kontrollierte Bewegungen zu ermöglichen. Dies verringert die Ermüdung, verbessert die Schnittgenauigkeit und begrenzt die auf die Konstruktion übertragenen Vibrationen.
  • Vermeiden Sie Folgendes: Arbeiten ohne Gurtzeug oder mit falsch eingestellten Gurten. Unter diesen Bedingungen neigt man dazu, dies durch falsche Körperhaltung und unkontrollierte Bewegungen auszugleichen, was zu erhöhter Ermüdung und Vibrationen führt. Auf Dauer führt dies zu einer ungenaueren Bedienung der Maschine und zu einer höheren Belastung von Welle und Getriebe, was zu vorzeitigem Verschleiß führen kann.

2. Korrekte Anwendung beim Mähen

Die Technik beim Umgang mit dem Freischneider hat entscheidenden Einfluss auf die Qualität des Ergebnisses, den Kraftstoffverbrauch und die Lebensdauer des Geräts. Es geht nicht nur darum, „das Gras zu mähen“, sondern dies auf die richtige Art und Weise zu tun, indem der Motor im richtigen Drehzahlbereich gehalten und die Belastung von Getriebe, Kupplung und Schneidwerkzeug auf ein Minimum reduziert wird.

Bei korrekter Anwendung wird ein gleichmäßigerer Schnitt erzielt, die Ermüdung des Bedieners verringert und Problemen wie Überhitzung, ungewöhnlichen Vibrationen oder vorzeitigem Verschleiß des Fadens oder der Scheibe vorgebeugt.

In den folgenden Kapiteln sehen wir uns an, was beim Mähen zu beachten ist und was vermieden werden sollte, und analysieren die häufigsten Situationen, die sich direkt auf Effizienz und Zuverlässigkeit auswirken.

2.1 Schnitttechnik und Bewegung

Die Schnitttechnik ist einer der am meisten unterschätzten Aspekte beim Einsatz der Motorsense. Eine korrekte Bewegung sorgt nicht nur für einen gleichmäßigeren und präziseren Schnitt, sondern reduziert auch die Belastung von Motor und Getriebe. Im Gegensatz dazu verursachen abrupte oder gewaltsame Bewegungen Lastspitzen, die sich mit der Zeit auf Kupplung, Kegelradgetriebe und Antriebswelle auswirken.

Zu lernen, „die Maschine arbeiten zu lassen“, ist der erste Schritt zu konstanter Leistung und längerer Lebensdauer.

  • Vorgehensweise: Halten Sie eine stabile Körperhaltungein und führen Sie eine weite, gleichmäßige Bewegung von rechts nach links aus. Lassen Sie die Motordrehzahl die Arbeit übernehmen und fahren Sie das Fahrzeug, ohne Kraft aufzubringen. Dies ermöglicht einen gleichmäßigen Schnitt und begrenzt Belastungsspitzen im Getriebe.
  • Vermeiden Sie Folgendes: Drücken Sie den Schneidkopfnicht gegen die Vegetation und verwenden Sie die Motorsense nicht wie ein Messer. Ein forcierter Vorschub führt zu Überlastung, erhöhtem Kraftstoffverbrauch und Überhitzung von Kupplung und inneren Bauteilen, was die Lebensdauer der Maschine verkürzt.

Wenn Sie merken, dass der Motor während der Arbeit „schnauft“ oder an Drehzahl verliert, verlangsamen Sie die Vorwärtsbewegung, anstatt den Druck zu erhöhen. Eine Anpassung des Arbeitstempos an die Art der Vegetation verbessert die Arbeitseffizienz und schont die Mechanik des Freischneiders.

Wichtig: Halten Sie den Schneidkopf wenige Zentimeter über dem Boden und führen Sie ihn mit einer gleichmäßigen, kontrollierten Bewegung.

2.1.1 Schnitttechnik an Hängen

Wenn Sie mit dem Freischneider an Hängen arbeiten, sollten Sie zunächst auf einen sicheren Stand achten.

An Hanglagen kommt es nicht nur darauf an, gut zu mähen, sondern auch darauf, das Gerät stets unter Kontrolle zu halten, ohne übermäßige Bewegungen auszuführen oder das Gleichgewicht zu verlieren:

  • Vorgehensweise: Arbeiten Sie quer zum Hang, folgen Sie dem Geländeverlauf und halten Sie den Schneidkopf so weit wie möglich auf gleicher Höhe über dem Boden.
    Dadurch lässt sich das Gerät besser kontrollieren, der Schneidkopf auf der richtigen Höhe halten und ein gleichmäßigerer Schnitt erzielen, was den Kraftaufwand und die Belastung des Getriebes verringert.
  • Vermeiden Sie Folgendes: Bergauf oder bergab entlang der Linie mit dem größten Gefälle fahren. Auf diese Weise verlieren Sie an Stabilität, ermüden schneller und neigen dazu, mit unregelmäßigen Bewegungen zu arbeiten, was das Risiko von Fehlern, Stößen und ungleichmäßigem Schnitt erhöht.

Tipp: An steileren Hängen ist es besser, in kleinen Schritten vorzugehen, indem man zunächst einen schmalen Streifen abarbeitet und sich dann seitlich weiterbewegt. Wenn man zu weite Schwünge macht oder zu schnell vorankommt, verliert man leicht die Kontrolle und ermüdet schneller.

2.1.2 Schnitttechnik bei Hindernissen

Bei Arbeiten in der Nähe von Hindernissen wie kleinen Mauern, Zäunen oder Bäumen ist die Kontrolle über den Freischneider noch wichtiger. In solchen Situationen kommt es nicht nur darauf an, zu schneiden, sondern dies präzise zu tun und Stöße zu vermeiden, die die Arbeitsqualität beeinträchtigen und den Verschleiß der Maschine erhöhen können.

Durch die richtige Handhabung lassen sich sauberere Schnitte erzielen, der Fadenverbrauch reduzieren und die Belastung von Schneidkopf, Getriebe und inneren Bauteilen begrenzen.

  • Was zu tun ist: Nähern Sie sich Hindernissen schrittweise, verringern Sie den Bewegungsradius und arbeiten Sie mit leichten, kontrollierten Zügen. Es ist sinnvoll, die Geschwindigkeitsstufen leicht zu verringern und sich auf Präzision zu konzentrieren, wobei Sie den Schneidkopf stets unter Kontrolle halten, ohne Gewalt anzuwenden. Dies ermöglicht sauberere Schnitte, vermeidet Stöße und reduziert den Fadenverbrauch.
  • Vermeiden Sie Folgendes:: Schlagen Sie nicht direkt gegen harte Hindernisse wie Steine, Pfosten oder Bordsteine und arbeiten Sie in den Kantenbereichen nicht zu schnell.
    Wiederholte Stöße erzeugen Vibrationen, beschleunigen den Fadenverschleiß und können den Scherkopf beschädigen oder Belastungen auf das Getriebe übertragen. Außerdem führt eine zu aggressive Arbeitsweise zu weniger präzisen Ergebnissen und erfordert oft, denselben Bereich mehrmals zu bearbeiten.

Tipp: Wenn der Bereich viele Hindernisse aufweist, empfiehlt es sich, zunächst den allgemeinen Schnitt durchzuführen und den Feinschnitt separat mit kürzeren und kontrollierten Bewegungen vorzunehmen. Dies verbessert das Endergebnis und reduziert die Belastung für Maschine und Bediener.

2.2 Umgang mit hohem oder sehr dichtem Gras

SSehr hohes Gras, dichte Vegetation oder hartnäckiges Unkraut erfordern einen anderen Ansatz als das einfache Mähen zur Pflege. Unter diesen Bedingungen steigt die Belastung der Maschine deutlich an, und eine falsche Handhabung kann zu Drehzahlabfall, übermäßigem Fadenverschleiß und Überhitzung des Motors führen.
Was ist in solchen Fällen zu tun?

  • Vorgehensweise: Arbeiten Sie in mehreren Durchgängen und reduzieren Sie dabei schrittweise die Höhe der Vegetation. Es empfiehlt sich, am oberen Ende des Grases zu beginnen und sich dann mit gleichmäßigen Bewegungen zur Basis hin vorzuarbeiten. Dies ermöglicht es dem Motor, eine stabilere Drehzahl beizubehalten, verhindert übermäßige Materialansammlungen um den Schneidkopf herum und verringert das Risiko von Blockaden oder plötzlichen Verlangsamungen.
  • Vermeiden Sie Folgendes: Versuchen Sie nicht , die gesamte Grashöhe in einem einzigen Durchgang zu mähen, indem Sie den Mähkopf von Anfang an bis zum Boden absenken. Dies führt zu einer übermäßigen und anhaltenden Belastung des Motors, was einen Drehzahlabfall, einen Anstieg der Betriebstemperatur und einen erhöhten Verschleiß des Fadens zur Folge hat.

2.3 Motordrehzahl und Steuerung

Die Motordrehzahl bestimmt, wie der Freischneider die Kraft auf das Schneidsystem überträgt. Das Arbeiten mit einer konstanten, der Vegetation angepassten Drehzahl ermöglicht einen sauberen Schnitt, reduziert Vibrationen und schont Kupplung, Getriebe und Kegelradgetriebe. Im Gegensatz dazu erhöhen ständige Drehzahländerungen oder der längere Betrieb bei maximaler Drehzahl den Kraftstoffverbrauch und die Temperaturen, beschleunigen den Verschleiß der Schneidwerkzeuge und beeinträchtigen auf Dauer die Leistung der Maschine.

  • Vorgehensweise: Halten Sie während des Schnitts eine angemessene und möglichst konstante Drehzahlein , indem Sie den Gashebel sanft und gleichmäßig betätigen. Das Ziel ist es, den Schneidkopf kontinuierlich arbeiten zu lassen und zu vermeiden, dass der Motor unter Last „erstickt“ oder die Drehzahl ständig schwankt.
  • Vermeiden Sie Folgendes: Arbeiten Sie nicht ständig mit maximaler Drehzahl, auch wenn dies nicht erforderlich ist, insbesondere bei feinem Gras oder beim Nachschneiden. Unter diesen Bedingungen steigen Kraftstoffverbrauch, Geräuschentwicklung und Vibrationen unnötig an, und der Faden nutzt sich schneller ab, ohne dass dies einen wirklichen Vorteil für das Ergebnis bringt. Vermeiden Sie ebenfalls wiederholtes Gasgeben, um den Schnitt zu „erzwingen“: Diese Spitzen belasten das Getriebe unnötig und machen die Arbeit weniger kontrolliert und weniger präzise.

3. Eingriffe im Falle einer Störung?

Beim Einsatz des Freischneiders können unerwartete Probleme auftreten, wie z. B. ungewöhnliche Vibrationen, Leistungsverlust, ein blockierter Schneidkopf oder ein Faden, der nicht mehr weiterläuft und schließlich reißt. Selbst bei sachgemäßer Verwendung können solche Situationen auftreten und müssen richtig gehandhabt werden, um Schäden am Gerät zu vermeiden.

Der Unterschied liegt in der Art und Weise, wie man reagiert. Die allgemeine Regel lautet immer: Das Gerät anhalten, den Motor abstellen oder die Stromversorgung unterbrechen, bevor man irgendwelche Kontrollen durchführt.

In den folgenden Abschnitten erfahren Sie, was Sie in den häufigsten Situationen tun und vermeiden sollten, um die Lebensdauer Ihres Freischneiders zu verlängern, seine Leistungsfähigkeit zu erhalten und mit mehr Sicherheit zu arbeiten.

3.1 Ungewöhnliche Vibrationen

Ungewöhnliche Vibrationen sind eines der deutlichsten Anzeichen dafür, dass etwas nicht richtig funktioniert.
Ein Freischneider in gutem Zustand, dessen Schneidwerkzeug ausgewuchtet und korrekt montiert ist, sollte nur geringe und gleichmäßige Vibrationen übertragen.

Wenn die Vibrationen plötzlich zunehmen oder unregelmäßig werden, liegt fast immer eine Unwucht oder ein mechanisches Problem vor.
Wie soll man sich also verhalten, wenn man ungewöhnliche Vibrationen am Freischneider bemerkt?

  • Vorgehensweise: Überprüfen Sie den Zustand des Fadenkopfes oder der Scheibe und vergewissern Sie sich, dass diese unbeschädigt, korrekt montiert und frei von Verformungen oder Brüchen sind. Achten Sie außerdem darauf, dass der Faden auf beiden Seiten gleichmäßig eingezogen ist. In den meisten Fällen sind Vibrationen nämlich auf ein Problem mit der Auswuchtung des Schneidwerks zurückzuführen.
  • Vermeiden Sie Folgenmdes: Weiterarbeiten, ohne die Vibrationen zu beachten, oder versuchen, diese durch festeren Griff am Handgriff auszugleichen. Anhaltende Belastungen können Lager, das interne Getriebe und die Befestigungen der Maschine beschädigen, was zu aufwendigeren und kostspieligeren Reparaturen führt.

Tipp: Sollten die Vibrationen nach der Überprüfung des Schneidkopfes oder der Scheibe weiterhin bestehen, sollten Sie die Arbeit unterbrechen und das Gerät überprüfen lassen. Wenn Sie trotz der Vibrationen weiterarbeiten, können interne Bauteile beschädigt werden, die zwar kaum sichtbar, aber für die Lebensdauer des Freischneiders von entscheidender Bedeutung sind.

3.2 Leistungsverlust

Ein Leistungsabfall ist ein Anzeichen dafür, dass der Freischneider nicht unter optimalen Bedingungen arbeitet. Dies kann sich in Schwierigkeiten beim Aufrechterhalten der Drehzahl unter Last, in einem weniger effektiven Schnitt oder in dem Eindruck äußern, dass das Gerät selbst bei nicht besonders anspruchsvollem Bewuchs „schwerfällt“.

In den meisten Fällen handelt es sich nicht um einen schwerwiegenden Defekt, sondern um ein Problem, das mit Verstopfungen, Materialansammlungen oder einer fehlerhaften Kraftstoffzufuhr zusammenhängt.

  • Vorgehensweise: Überprüfen Sie, ob sich Grasansammlungen oder Rückstände um den Schneidkopf und unter der Schutzhaube befinden, stellen Sie sicher, dass die Lufteinlässe frei sind, und überprüfen Sie bei Verbrennungsmodellen den Zustand des Luftfilters sowie die Kraftstoffqualität. Eine Verstopfung oder ein verschmutzter Filter behindern die ordnungsgemäße Luftzufuhr zum Motor, beeinträchtigen die Verbrennung und verringern die Leistung.
  • Vermeiden Sie Folgendes: Versuchen Sie nicht , den Leistungsverlust durch ständiges Vollgasfahren auszugleichen oder sich an zu dichter Vegetation zu versuchen, ohne die Schnitttechnik anzupassen. Dieses Verhalten erhöht die Betriebstemperatur, beschleunigt den Verschleiß des Getriebes und behebt nicht die eigentliche Ursache des Problems. .
    Das Arbeiten unter diesen Bedingungen kann dazu führen, dass sich eine einfache Ansammlung von Rückständen zu einer Überhitzung oder einem schwerwiegenderen Schaden entwickelt.

Tipp: Wenn der Leistungsabfall wiederholt auftritt, prüfen Sie, ob das verwendete Modell für die Vegetation geeignet ist. Die Verwendung eines ungeeigneten Schneidwerks kann dazu führen, dass die Maschine ständig unter Belastung arbeitet, was die Leistung und die Lebensdauer beeinträchtigt.

3.3 Schneidkopf blockiert bzw. Faden tritt nicht aus

Während der Arbeit kann es vorkommen, dass der Schneidkopf blockiert oder der Faden nicht richtig austritt. Dieses Problem hängt oft mit Grasansammlungen, Schmutz oder einer falschen Fadenführung im Schneidkopf zusammen.

  • Vorgehensweise: Halten Sie die Maschine an und warten Sie, bis sie vollständig zum Stillstand gekommen ist, bevor Sie eingreifen. Überprüfen Sie, ob sich Grasansammlungen oder Rückstände um den Schneidkopf herum befinden, und reinigen Sie ihn gegebenenfalls.
    Stellen Sie außerdem sicher, dass der Faden richtig aufgewickelt ist und sich nicht im Spulenkörper verheddert hat oder überlappt.
  • Vermeiden Sie Folgendes: Arbeiten Sie nicht weiter, indem Sie den Mähkopf mit Gewalt bewegen oder wiederholt auf den Boden schlagen, um den Faden herauszuziehen, wenn der Mechanismus blockiert ist.
    Dies kann den Schneidkopf beschädigen, die Vibrationen verstärken und das Getriebe unnötig belasten.

3.3.1 Was tun, wenn der Faden reißt?

In den meisten Fällen liegt dieses Problem nicht an einem Defekt der Maschine, sondern an einer für die Schnittbedingungen ungeeigneten Verwendung oder an der Wahl eines für die Vegetationsart ungeeigneten Fadens:

  • Sehr dichtes Gras, widerstandsfähigere Unkräuter, Steine, Bordsteinkanten oder andere harteHindernisse können den Faden einer übermäßigen Belastung aussetzen, wodurch er schneller verschleißt oder reißt.
  • Auch die Arbeitstechnik spielt eine große Rolle. Wenn man mit zu abrupten Bewegungen arbeitet , zu nah am Boden mäht oder häufig auf harte Flächen trifft, kann der Faden nicht mehr gleichmäßig schneiden und neigt zum Reißen.

Tipp: In einigen Fällen, insbesondere wenn der Faden lange gelagert wurde oder in sehr trockenen Umgebungen aufbewahrt wurde, kann er spröder werden und leichter reißen. Die Wiederherstellung der richtigen Elastizität, beispielsweise durch Einweichen in Wasser für einige Stunden vor dem Gebrauch, trägt dazu bei, die Widerstandsfähigkeit zu verbessern und Reißschäden während der Arbeit zu reduzieren.

4. PSA und Sicherheitskleidung

Die Verwendung eines Freischneiders birgt die Gefahr, dass Steine und Fremdkörper weggeschleudert werden, sowie die Gefahr, hohem Lärm ausgesetzt zu sein und mit dichter, teilweise dorniger oder holziger Vegetation in Kontakt zu kommen. Selbst bei scheinbar einfachen Mäharbeiten kann es zu Materialrückprall oder Stößen gegen im Boden verborgene Gegenstände kommen.

Das Tragen geeigneter persönlicher Schutzausrüstung dient nicht nur der Unfallverhütung, sondern ermöglicht auch ein konzentrierteres und kontrollierteres Arbeiten, wodurch Ablenkungen und Unterbrechungen reduziert werden. Ein korrekter Schutz trägt zudem zur Kontinuität der Arbeit und zur allgemeinen Zufriedenheit bei der Nutzung der Maschine bei.

  • Augen- und Gesichtsschutz sind unverzichtbar: Eine Schutzbrille oder, besser noch, ein Vollvisier schützen vor Steinen, Splittern und Pflanzenresten. Ohne angemessenen Schutz kann schon ein kleines Stückchen Schutt zu Verletzungen führen und die Arbeit unterbrechen.
  • Gehörschutz: dringend empfohlen, insbesondere bei Verbrennungsmodellen. Kopfhörer oder Ohrstöpsel reduzieren die längere Lärmbelastung und helfen, die Konzentration und den Komfort beim Mähen aufrechtzuerhalten.
  • Die Kleidung sollte eng anliegen, aber strapazierfähig sein; weite Kleidungsstücke, die sich verfangen können, sind zu vermeiden. Bei dichter Vegetation werden dicke Hosen oder spezielle Beinschützer empfohlen.
  • Das Schuhwerk muss robust, geschlossen und mit rutschfester Sohle sein. Leichte oder offene Schuhe bergen ein Risiko bei Stößen mit Fremdkörpern oder beim Verlust des Gleichgewichts auf unebenem Boden.

Für den korrekten Gebrauch der Motorsense ist es stets erforderlich, die Bedienungsanleitung des Herstellers zu konsultieren und die geltenden Vorschriften einzuhalten, wobei alle an der Maschine vorgesehenen Sicherheitsvorrichtungen zu verwenden sind. Ein angemessener Schutz trägt nicht nur zur persönlichen Sicherheit bei, sondern auch zu präziserer und kontinuierlicherer Arbeit, was langfristig zu größerer Zufriedenheit führt.

Leave a Reply

Your email address will not be published.